Pädagogik - Ziele
Pädagogik - Ziele


2.1 Religiöse Erziehung und Wertvermittlung
In unserer Einrichtung legen wir sehr großen Wert auf Erziehung im christlichen Glauben. Dies beinhaltet vorrangig die Gleichberechtigung jeder einzelnen Person, egal welcher Herkunft sowie ihres sozialen Umfeldes. ( weitere Informationen siehe Konzeption)(6.2.1)



2.2 Die Kompetenzen des Kindes

2.2.1 Resilienz (Widerstandsfähigkeit )
Wir als pädagogisch ausgebildete Fachkräfte sehen es in unserer KiTa als Aufgabe, die Resilienzen Ihres Kindes in allen Punkten zu stärken und zu fördern, d. h. bei Ihrem Kind positive Eigenschaften wie Kreativität, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, soziale Kompetenzen, positive Selbsteinschätzung, flexibles und kompetentes Bewältigungsverhalten, positives Denken sowie eine optimistische Lebenseinstellung zu stärken.(Weitere Informationen siehe Konzeption) (6.2.2.2)



2.2.2 Personale Kompetenz
Zu unseren pädagogischen Zielen gehören unter anderem Selbstwertgefühl und Selbstachtung. Wir tragen dazu bei, indem wir die Kinder loben und anerkennen.
Wir bieten den Kindern hinreichend Gelegenheiten, um stolz auf die eigenen Leistungen und Fähigkeiten, auf Kultur, Religion und Herkunft zu sein.(siehe Konzeption) (6.2.2.3)



2.2.3 Orientierungskompetenz
Jedes Kind ist in seiner Persönlichkeit einzigartig, hat das Recht, anerkannt zu werden.
Durch festgelegte Tages- und Jahresrhythmen (z.B. Stuhlkreis, religiöse Feste, Geburtstage und jahreszeitliche Ereignisse), haben die Kinder eine immer wiederkehrende Orientierung und festgelegte Rituale. (siehe Konzeption) (6.2.2.4)

2.2.4 Lernmethodische Kompetenz (Lernen, wie man lernt)
Die "Lernmethodische Kompetenz" bildet die Grundlage und den Grundstein für schulisches und lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen.
Kinder lernen von Geburt an. Während ihrer Zeit in der KiTa befinden sich die Kinder in einer entscheidenden Entwicklungsphase.
Unser Ziel ist es, das Kind zu fördern, ihm Hilfestellung und Unterstützung zu geben. (siehe Konzeption) (6.2.2.5)

2.2.5 Soziale Kompetenz
Ein wichtiger Bestandteil der sozialen Kompetenz ist die Gruppenfähigkeit. Diese wird z. B. bei gemeinsamen Ausflügen und durch das gemeinsame Essen gestärkt.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt in der Gruppe ist, dass die Kinder lernen, sich verbal auseinanderzusetzen und nicht durch Gewalt. Dieses vermitteln wir durch gemeinsame Gespräche oder Rollenspiele. Positiv bewältigte Konflikte machen Kinder stark. Aus ihnen gehen viele Lernerfahrungen hervor.(siehe Konzeption) (6.2.2.6)

2.2.6 Kognitive Kompetenz
Die Wahrnehmung durch das Sehen, Hören, Tasten, Schmecken und Riechen ist grundlegend für Erkenntnis-, Gedächtnis- und Denkprozesse. Die KiTa trägt dazu bei, dass sich diese Fähigkeiten entwickeln.
Die kognitiven Kompetenzen kommen in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen zum Tragen, in besonders hohem Maße in den folgenden Bereichen.(Konzeption) (6.2.2.7)




Sprache und phonologische Bewusstheit
Sprachliche Bildung beginnt bereits in den ersten Lebenswochen und ist ein kontinuierlicher und langfristiger Prozess.
Bereits im Vorschulalter stellen wir die Weichen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb.
Besonderes Augenmerk richten wir auf die Förderung aller Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 3 - 6 Jahren. Im letzten KiTa-Jahr, also vor der Einschulung, erhalten diese Kinder eine spezielle Sprachförderung.
Zusätzlich findet einmal pro Woche auch für andere Kinder mit Sprachauffälligkeiten in einer Kleingruppe auf spielerische Weise eine spezielle individuelle Sprachförderung statt.(Konzeption) (6.2.2.7.1)

Musik
Stimmbildung und Sprachbildung sind eng miteinander verknüpft. Die Stimme ist das elementarste und persönlichste "Musikinstrument".
Musik regt Kreativität und Fantasie an und ermöglicht es, eigene musikalische Ideen einzubringen und zu gestalten (z. B. im Stuhlkreis).(Konzeption) (6.2.2.7.2)

Mathematik und Naturwissenschaften
Mathematisches Denken ist keine natürliche, sondern eine zu erlernende Art und Weise des Denkens.
In angeleiteter Kleingruppenarbeit lernen die Kinder die Zahlen der Reihe nach kennen, Zahlen und Mengen sinnvoll miteinander zu verknüpfen, dicke und dünne, große, kleine und geometrische Grundformen voneinander zu unterscheiden.(Konzeption) (6.2.2.7.3)



2.2.7 Physische Kompetenz
Die Kinder lernen Verantwortung für Gesundheit, Sauberkeit (Hygiene) und somit körperliches Wohlbefinden. Sie führen grundlegende Hygienemaßnahmen selbstständig aus,
Natürlich ist der tägliche Umgang mit gesunder Ernährung selbstverständlich. Im Laufe eines Kindergartenjahres wird "gesunde Ernährung" in einer speziellen Projektwoche vorgestellt, z.B. eingebettet in die regelmäßig stattfindende Gesundheitsberatung beziehungsweise in Kombination mit dem Zahnarztbesuch. (Konzeption) (6.2.2.8)



2.2.8 Bewegungskompetenz
Wir achten stets darauf, dass die Kinder sich täglich viel bewegen.
Wir nutzen jede Gelegenheit, um in unseren Garten zu gehen
und im Innenbereich bieten wir konsequent Bewegungsangebote an, z.B. währendder Freispielzeit in unserem Turn-Raum.
Es gibt aber auch "Oasen, in denen die Kinder zur Ruhe kommen können, z.B. die Kuschelecke oder den Spiegelraum.(Konzeption) (6.2.2.9)

2.2.9 Motivationale Kompetenz
Für uns ist es sehr wichtig, jedes einzelne Kind genau zu beobachten, um so den jeweiligen individuellen Entwicklungsstand zu erfahren.
Dadurch bekommen wir die Möglichkeit, ihr Kind durch gezielte Anregungen zu motivieren, z.B. durch diverse Memory-, Farbwürfel- und Zahlenspiele, durch das Basteln, Schneiden oder bei der Erledigung kleiner Aufgaben. Dadurch können eigene Fähigkeiten und Stärken hervorgehoben und Defizite, die es leider auch gibt, abgebaut werden. (Konzeption)(6.2.2.10)

2.2.10 Das pädagogische Konzept des Freispiels
Die Freispielzeit ein wichtiger Bestandteil unseres Tagesablaufes. In dieser besonderen Zeit sollen die Kinder den Umgang mit verschiedenen Spielmaterialien und Räumlichkeiten kennen lernen.
Die Kinder können nach Absprache selbst entscheiden, wo und mit wem sie spielen möchten. Dabei wird besonders das Sozialverhalten und die Selbstständigkeit gefördert. (Konzeption) (6.2.2.11)